Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechter Vorteilsausgleich

Der Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile (Access and Benefit Sharing - ABS) ist eines der drei grundlegenden Ziele des internationalen Übereinkommens über die biologische Vielfalt der Vereinten Nationen (Convention on Biological Diversity - CBD). Um diese Verpflichtungen zu konkretisieren, wurde  ein völkerrechtlich bindender Vertrag, das Protokoll von Nagoya (The Nagoya Protocol on Access and Benefit-sharing) verabschiedet.

 

Die Vertragsstaaten sind dabei grundsätzlich verpflichtet, einen Zugang (Access) zu genetischen Ressourcen durch andere Vertragsparteien zu gewähren. Außerdem sind sie befugt, den Zugang zu ihren genetischen Ressourcen von ihrer Zustimmung abhängig zu machen und für die Nutzung dieser Ressourcen eine ausgewogene und gerechte Aufteilung der Vorteile, die sich aus ihrer Nutzung ergeben (Benefit Sharing), einzufordern.

Die Umsetzung des Nagoya Protokolls auf europäischer Ebene ist durch die EU-Verordnung 511/2014 geregelt. Nagoya-Protokoll und EU-Verordnung traten mit 12. Oktober 2014 in Kraft. 

News



15.02.2017

To the national contacts for the Convention of Biological Diversity and the Nagoya Protocol

This study shows the large discrepancies between the EU ABS framework and provider country legislations in how they implement the Nagoya Protocol.

22.12.2016

CBD COP13-COPMOP2

Weitere Maßnahmen zum Erhalt der weltweiten Biodiversität beschlossen.

15.12.2016

COPMOP2 Nagoya Protokoll

Die Konferenz der Biodiversitätskonvention läuft noch bis 17.12.2016 (Cancun/Mexiko). Viele Dokumente zum Nagoya-Protokoll können bereits eingesehen werden.

03.11.2016

2. Sitzung der Vertragsparteien zum Nagoya-Protokoll

Von 4.-17. Dezember 2016 findet in Mexiko die 2. Sitzung der Vertragsparteien zum Nagoya-Protokoll statt.