Auf einen Blick

Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity – CBD, BGBL. Nr. 213/1995 i.d.g.F.) ist ein weltumspannendes, völkerrechtlich verbindliches Abkommen zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der belebten Natur und bezieht sich sowohl auf die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, als auch auf die Vielfalt innerhalb der Arten (z.B. Nutztierrassen) und auf die Vielfalt der Ökosysteme.

 

Die Ziele des Übereinkommens über die biologische Vielfalt sind:

  1. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt.
  2. Die nachhaltige Nutzung von Teilen der biologischen Vielfalt.
  3. Die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung von genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile (Access and Benefit-Sharing - ABS).

Um die Verpflichtungen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt zum Access and Benefit Sharing weiter zu konkretisieren, wurde im Rahmen der zehnten Vertragsstaatenkonferenz am 29. Oktober 2010 das Nagoya Protokoll (CBD COP-10, 8.-29. Oktober 2010, Nagoya, Aichi Prefecture, Japan) verabschiedet. Das Übereinkommen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und das Nagoya-Protokoll sind die Kernelemente des internationalen Access and Benefit Sharing-Regimes.